Unternehmen wie Einzelhändler und Automobilhersteller haben nach und nach strengere Lieferfristen eingeführt. Sie wissen, dass sich verfrühte oder verspätete Lieferungen negativ auf ihren Gewinn und die Kundenzufriedenheit auswirken und das Diebstahlrisiko erhöhen. Viele Unternehmen verhängen Bußgelder bei Nichteinhaltung des Liefertermins. So informierte Wal-Mart seine Lieferanten im Juli über die neuen „Muss innerhalb des Liefertermins eintreffen“-Protokolle, andernfalls droht ihnen ein Aufschlag von 3 % auf die Warenkosten.
Was können Sie tun, um das Risiko zu minimieren, diese Ankunftstermine zu verpassen? Sehen wir uns ein Beispiel an.
Ihr Konsumgüterunternehmen hat einen Auftrag zur Belieferung eines großen Einzelhandelsunternehmens erhalten. Um Bestellungen Ihrer nationalen und internationalen Partner in den USA zu erfüllen, nutzen Sie verschiedene Transportmittel (Bahn, Schiff oder Lkw). Eine Ihrer Sendungen bleibt aufgrund eines Straßeneinsturzes in Georgia oder eines Erdrutsches in Kalifornien hängen. Dadurch wird das Lieferfenster verpasst. Ihr Unternehmen muss eine Vertragsstrafe zahlen, beispielsweise bei Walmart, die 15,000 US-Dollar bei einem Warenwert von 500,000 US-Dollar beträgt, es sei denn, Sie qualifizieren sich für eine Ausnahme, beispielsweise einen Vorfall höherer Gewalt.
Diese Kosten lassen sich nicht einfach stemmen. Daher sollten Sie nach Möglichkeiten suchen, Ihre Lieferkette effizienter zu gestalten. Sie benötigen mehr Informationen als nur, wann eine Ladung Ihren Hersteller verlässt und im Lager oder Geschäft des Einzelhändlers ankommt. Zudem müssen Sie in Echtzeit verfolgen, wo, wann und wie eine Verzögerung auftritt. Hier bieten IoT-Anwendungen die perfekte Lösung.
Eine Transportüberwachungslösung wie die Supply Chain-Anwendung von CalAmp und intelligente Sensoren ermöglichen Ihnen die verkehrsunabhängige Verfolgung. Die Sensoren übermitteln Standortdaten und andere Daten an die Software oder sogar an eine Überwachungszentrale. Abweichungen aufgrund von Verkehr, Wetter oder ungeplanten Bewegungen, die Risiken oder Verzögerungen verursachen können, lösen Warnmeldungen aus, die eine Umleitung, Standortüberprüfung sowie mögliche Abhilfemaßnahmen und Benachrichtigungen ermöglichen.
Betrachten wir den verbesserten Prozess. Ihr Unternehmen implementiert das CalAmp-System. Der zuständige Logistikdienstleister stößt in Missouri auf Überschwemmungen. Sie werden über das CalAmp Supply Chain Portal benachrichtigt. So kann Ihr Logistikunternehmen eine bessere Route finden, einen näher gelegenen Ersatzlieferanten ausfindig machen oder sogar Ihr Ankunftsdatum beim Händler aktualisieren (falls zulässig). Die Fracht wird fristgerecht und ohne Vertragsstrafe zugestellt. Integraler Bestandteil des CalAmp Supply Chain Anwendungsportals ist ein kontinuierlicher Datenfeed zum Versandort, den der Händler bei Bedarf zur Überprüfung des Sendungsstatus nutzen kann. Berichte über verfrühte und verspätete Lieferungen stehen ebenfalls zur Verfügung, um die Leistung zu dokumentieren und zu melden.
Eine kluge Investition reduziert das Risiko unerwarteter Vertragsstrafen, die Ihr Geschäftsergebnis beeinträchtigen. Die Technologie liefert nicht nur Standortinformationen, sondern auch Informationen zum Zustand der Ladung. Sie werden benachrichtigt, wenn sich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht, Bewegung und Stöße (durch Stürze) ändern. So erlitt beispielsweise ein Hersteller rezeptfreier Pharmazeutika einen hohen Schaden durch Schimmelbildung auf nassen Paletten. Der Einsatz von Sensoren zur Qualitätssicherung kann diese Probleme vermeiden.
Durch das Hinzufügen einer IoT-Lösung zu Ihrem Supply Chain Management können Sie dafür sorgen, dass Ihre Sendungen pünktlich eintreffen und alle „Muss ankommen“-Parameter einhalten.