Elektrische Schulbusse sind die Zukunft – und das aus gutem Grund. Heutige Diesel-Schulbusse verursachen jährlich über fünf Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen. Schüler, die auf ihren täglichen Fahrten Schulbusabgase einatmen, können Lungenschäden und kognitive Beeinträchtigungen erleiden, die zu schlechteren Testergebnissen führen.
Doch selbst wenn Bundesmittel für die Anschaffung elektrischer Schulbusse durch Kommunen verfügbar werden, wird der Ersatz heutiger Dieselbusse durch Elektrofahrzeuge und die dafür erforderliche Infrastruktur nicht über Nacht erfolgen. In der Zwischenzeit können Flottenmanager mithilfe von Flottenmanagement-Software wie CalAmp Maßnahmen ergreifen, um die Umweltbelastung ihrer Diesel-Schulbusflotten zu reduzieren. Flottenmanagementlösung für die Klassen K-12.
Reduzieren Sie Leerlaufzeiten mit Leerlaufberichten und -warnungen
Unnötiger Leerlauf von Schulbussen verschwendet Kraftstoff und erzeugt Abgase, die die Luft im und um den Bus verschmutzen. Schüler im hinteren Teil des Busses sind besonders gefährdet. Schulbusabgase können sogar durch Lüftungsöffnungen, Türen und Fenster in Schulgebäude gelangen.
Leerlaufberichte und benutzerdefinierte Leerlaufwarnungen helfen Ihnen, Ihre Leerlaufrichtlinien (und die geltenden Gesetze) durchzusetzen und Fahrer zu identifizieren, die sich nicht daran halten. Diese Fahrer benötigen möglicherweise zusätzliche Schulung. Um Fahrer zu ermutigen, ihre Motoren möglichst abzustellen, sollten Sie Fahrer mit gutem Leerlaufverhalten öffentlich anerkennen und belohnen.
Optimieren und erzwingen Sie Routen mit Fahrtenhistorien und Plan-Ist-Berichten
Wie oft halten sich Ihre Busfahrer an die geplante Route? Die meisten Schulbusfahrer sind fleißige und engagierte Berufstätige, doch einige nutzen den Bus für Besorgungen oder nehmen einen Umweg nach Hause, um ihre Zeitkarte aufzubessern. Fahrer, die von der geplanten Route abweichen, fahren unnötig viele Kilometer und verbrauchen dadurch mehr Kraftstoff und verursachen mehr Emissionen. Ein GPS-Flottenüberwachungssystem kann Abhilfe schaffen.
Die Plan-Ist-Berichte der CalAmp-Lösung zeigen Abweichungen vom Plan deutlich auf. Wenn der Fahrer von der Route abweicht, sehen Sie auf einen Blick nicht nur, wohin er gefahren ist, sondern auch, wann und wie lange er sich an einem bestimmten Ort aufgehalten hat. Möchten Sie sofort wissen, wenn ein Fahrer von der geplanten Route abweicht? Richten Sie einfach einen Geofence für die Route ein und richten Sie eine Warnung bei Geofence-Verletzung ein.
Natürlich spielt auch die Echtzeit-GPS-Ortung eine wertvolle Rolle. Mithilfe dieser Standortdaten kann ein Disponent eingreifen, wenn sich ein neuer Fahrer verirrt, und so unnötige Fahrten vermeiden.
Und schließlich können Fahrtenhistorien in Kombination mit Datenanalysen Schulbezirken dabei helfen, intelligentere und effizientere Routen zu planen.
Reduzieren Sie Emissionen und Kraftstoffverbrauch durch vorbeugende Wartung
Schlecht gewartete Busse verbrauchen mehr Kraftstoff und verursachen höhere Emissionen. Flüssigkeitslecks können die örtlichen Gewässer verunreinigen. Häufigere vorbeugende Wartung ist jedoch nicht immer die Lösung. Wer beispielsweise Ölwechsel häufiger als nötig durchführt, kauft und verbrauchen mehr Motoröl. Die Wartung der Busflotte anhand des Kilometerzählers ist der clevere Ansatz. Kilometerstände lassen sich im Wartungsplaner der Flottenmanagement-Software von CalAmp verfolgen.
Zwischen den planmäßigen Wartungsarbeiten informieren Sie Motorfehlercodes über Motorprobleme im Bus, selbst wenn der Fahrer die Motorkontrollleuchte nicht meldet. Mit diesen Diagnose-Fehlercodes (DTC) können Sie Ihre gesamte Busflotte systematisch überwachen und je nach Schweregrad des Fehlers sofort Maßnahmen ergreifen.
Zügeln Sie aggressives Fahren mit Fahrerverhaltensberichten
Die Überwachung des Fahrerverhaltens kann auch dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck Ihrer Flotte zu reduzieren. Denn Geschwindigkeitsüberschreitungen, übermäßiges Bremsen und starkes Beschleunigen führen dazu, dass der Bus mehr Kraftstoff verbraucht als nötig.
Telematikdaten zeigen, welche Fahrer Bleifuß haben. Diese Informationen sind entscheidend für die Sicherheit der Flotte und die Kraftstoffeffizienz. Obwohl Schulbusse im Vergleich zu Pkw ein relativ sicheres Verkehrsmittel bleiben, kommt es dennoch zu Unfällen. Laut dem National Safety Council starben 109 landesweit 2019 Menschen bei Schulbusunfällen.
Amerikanische Schulbusse legen jährlich rund 3.5 Milliarden Kilometer zurück, um Kinder zur Schule und wieder nach Hause zu bringen. Jeder Kilometer trägt zum Klimawandel bei und belastet die Luft. Ein intelligenteres Flottenmanagement für Schulbusse, ermöglicht durch ein funktionsreiches Telematiksystem, ist der Schlüssel zur Reduzierung der Umweltbelastung durch Dieselflotten, bis Elektroschulbusse zur Norm werden.